Sanitätsdienst / betrieblicher Sanitätsdienst

Kleinere Unfälle passieren in jedem Betrieb. Wenn es mit einem Pflaster getan ist, prima! Aber was ist, wenn ein Mitarbeiter einen Herzinfarkt oder Schlaganfall hat? Wer kümmert sich um den Verletzten, bis der Notarzt eintrifft? Wer leistet möglicherweise lebensrettende Erste-Hilfe-Maßnahmen? Erhöhen Sie die Sicherheit in Ihrem Betrieb und sparen Sie zusätzlich Kosten – BOS112 übernimmt den Sanitätsdienst für Sie!

Themen anzeigen

Warum Sanitätsdienst von BOS112

Zum Glück kommen Herzinfarkte und Schlaganfälle selten vor. Häufiger versorgen Betriebssanitäter Wunden – kleben Pflaster und wickeln Verbände. Doch es ist besser, einen professionell ausgebildeten Betriebssanitäter zu haben.

Die Vorteile im Überblick: 

  • Ein gut versorgter Verletzter kann seine Tätigkeit direkt wieder aufnehmen.
  • Es entfallen Ausfallzeiten für Arbeitsweg und die Wartezeit beim Arzt oder im Krankenhaus.
  • Der Betriebssanitäter ist jederzeit erreichbar.
  • Die Rettungskette wird eingehalten.
  • Sie erhalten top ausgebildete Betriebssanitäter – und sparen Personalkosten sowie Nebenkosten durch die Fortbildungen Ihrer Mitarbeiter.
  • Alle gesetzlichen Vorschriften werden erfüllt.

Sie kümmern sich um Ihr Geschäft – wir uns um den Sanitätsdienst.

Gerne erstellen wir Ihnen ein kurzfristiges Angebot. Rufen Sie uns an:
02174 70 29 40.

Anrufen

Was ist ein Betriebssanitäter – und wann brauche ich ihn?

Betriebssanitäter sind speziell ausgebildete Sanitäter, die den betrieblichen Sanitätsdienst in der Regel als Ein-Mann-Tätigkeit eigenverantwortlich leiten.

Besonders in Werken, wo große Maschinen zum Einsatz kommen, ist die Unfallgefahr hoch. Die Berufsgenossenschaft schreibt daher vor, dass ab einer gewissen Mitarbeiterzahl ein Betriebssanitäter Pflicht ist.

Betriebssanitäter: Ab wann brauche ich ihn? 

Mindestens ein Betriebssanitäter ist erforderlich in Betrieben (nach § 27, DGUV Vorschrift 1) mit

  • mehr als 1500 anwesenden Versicherten
  • mehr als 250 anwesenden Versicherten, wenn Art, Schwere und Zahl der Unfälle dies erfordert
  • mehr als 100 anwesenden Versicherten auf Baustellen.

Kann der betriebliche Ersthelfer die Aufgaben des Betriebssanitäters übernehmen?

Betriebliche Ersthelfer sind in Erster Hilfe ausgebildet. Der Betriebssanitäter hingegen beherrscht die sogenannte erweiterte Erste Hilfe. Das bedeutet, er kann zusätzlich Geräte wie den Beatmungsbeutel, Sekretabsaugpumpen und Sauerstoffbehandlungsgeräte richtig anwenden.

Im Optimalfall unterstützen betriebliche Ersthelfer den Betriebssanitäter bei der Versorgung von verletzten und erkrankten Personen. Es ist jedoch nicht möglich, dass ein Betrieblicher Ersthelfer als Betriebssanitäter eingesetzt wird.

 

Mehr als Pflaster kleben – die Aufgaben des Betriebssanitäters

Der Betriebssanitäter versorgt verletzte und erkrankte Personen auf Baustellen, Industrieanlagen und in Großbetrieben.

Um kleinere Wunden und Prellungen kümmert er sich eigenverantwortlich. Bei akuten Notfällen wie einem Herzinfarkt oder Schlaganfall betreut er die hilfsbedürftige Person, bis der Notarzt oder Rettungsdienst eintrifft.

Zu den Aufgaben des Betriebssanitäters gehören: 

  • mobilen Rettungsdienst verständigen
  • Verletzte oder erkrankte Personen beruhigen
  • Betriebs- und Notärzten assistieren
  • kleinere Wunden versorgen
  • Rettungsmittel säubern und desinfizieren
  • betriebliche Unfälle dokumentieren

Betriebsfeuerwehr? Können wir auch!

Informieren Sie sich hier: BOS112 übernimmt die Werk- oder Betriebsfeuerwehr für Ihr Unternehmen

Welche Ausbildung benötigt man als Betriebssanitäter?

Der Betriebssanitäter ist kein Ausbildungsberuf, sondern eine Fortbildung. Wer Betriebssanitäter werden möchte, muss einen 63-stündigen Grundlehrgang mit einem anschließenden 32-stündigen Aufbaulehrgang absolvieren. Anschließend müssen die Betriebssanitäter alle drei Jahre ihr Wissen in einer 16-stündigen Fortbildung auffrischen und erweitern.

Die Zugangsvoraussetzungen im Überblick:

Grundausbildung zum Betriebssanitäter

Zugangsvoraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • mindestens Hauptschulabschluss
  • Ausbildung zum Ersthelfer oder Teilnahme am Erste-Hilfe-Training innerhalb der letzten zwei Jahre

Inhalte der Grundausbildung

  • Vorgehen im (Notfall-)Einsatz
  • Kenntnisse zu Störungen von Bewusstsein, Atmung und Kreislauf
  • Wiederbelebungsmaßnahmen
  • Versorgung von Unfällen
  • akute Notfälle der inneren Medizin, Vergiftungen
  • thermische Notfälle
  • Vergiftungen
  • Infektionskrankheiten
  • Rettung und Transport
  • Rechtsgrundlagen des Betriebssanitäters

Aufbaulehrgang zum Betriebssanitäter

Zugangsvoraussetzungen:

  • Mindestalter 18 Jahre
  • mindestens Hauptschulabschluss
  • Grundausbildung zum Betriebssanitäter innerhalb der letzten zwei Jahre oder eine regelmäßige Tätigkeit als Betriebssanitäter. Eine gleichwertige Ausbildung (z. B. Rettungshelfer, -sanitäter, -assistent, Notfallsanitäter, Krankenpfleger) wird anerkannt.

Inhalte des Aufbaulehrgangs:

  • Aufgaben des Betriebssanitäters
  • Gesetzliche Unfallversicherung
  • Rechtsgrundlagen
  • Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen
  • Unfälle mit Gefahrstoffen
  • Hygiene im Betrieb
  • Umgang mit Geräten und Material im betrieblichen Sanitätsdienst
  • Praxistraining/Fallbeispiele
  • Umgang mit speziellem Erste-Hilfe-Material

Unser Team aus erfahrenen Betriebssanitätern ist für Sie da. Rufen Sie uns an:
02174 70 29 40.

Anrufen

Noch Fragen offen? In den FAQ erfahren Sie mehr zu Betriebssanitätern

Häufig gestellte Fragen

Kann ein Rettungssanitäter als Betriebssanitäter arbeiten?

Bevor Sanitäter in einem Betrieb arbeiten, müssen sie zusätzlich einen 63-stündigen Grundlehrgang absolvieren. Darin lernen sie die Rechtsgrundlagen des Betriebssanitäters kennen und wissen anschließend, wie Betriebsunfälle lückenlos dokumentiert und an die Berufsgenossenschaft weitergeleitet werden.

Sind bei eingesetzten Betriebssanitätern noch Ersthelfer im Betrieb nötig?

Grundsätzlich müssen bei mehr als 20 anwesenden Arbeitnehmern mindestens 10 % der Anwesenden Ersthelfer sein. Als Ersthelfer dürfen Sie nur Mitarbeiter einsetzen, die bei einer von der Berufsgenossenschaft ermächtigten Stelle ausgebildet worden sind – zu denen auch. BOS112 zählt. Hier finden Sie weitere Informationen.

Ab welcher Betriebs-/Unternehmensgröße benötigt ein Betrieb einen Betriebssanitäter?

Laut § 27 Vorschrift 1 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) muss der Arbeitgeber (über die Ersthelfer hinaus) einen Betriebssanitäter einsetzen, wenn in einer Betriebsstätte mehr als 1.500 Beschäftigte anwesend sind.

Wie lange ist das Betriebssanitäter-Zertifikat gültig?

Als Unternehmer müssen Sie dafür sorgen, dass Ihr Betriebssanitäter sich regelmäßig innerhalb von drei Jahren fortbildet. Die Fortbildung umfasst 16 Unterrichtseinheiten, die auf die drei Jahre aufgeteilt werden.

Wie viele Betriebssanitäter brauche ich?

Bei mehr als 1.500 Beschäftigten müssen Sie grundsätzlich mindestens einen Betriebssanitäter einsetzen. Berücksichtigen Sie, wie häufig es zu Unfällen kommt. Besonders auf Großbaustellen ist es häufig sinnvoll, mehrere Betriebssanitäter (zusätzlich zu den Ersthelfern) einzustellen.

Muss ich eigene Betriebssanitäter haben oder kann ich diese auch extern beauftragen?

Das “Outsourcing” bei Betriebssanitätern ist sinnvoll. BOS112 stellt Ihnen gerne einen erfahrenen und top -ausgebildeten Betriebssanitäter zur Verfügung. Das hat viele Vorteile für Sie. Zum Beispiel sparen Sie Personalkosten durch Fort- und Weiterbildungen Ihrer Mitarbeiter. Außerdem kümmern wir uns um Ersatz, sollte der Betriebssanitäter einmal ausfallen.

Wie schnell kann BOS112 den betrieblichen Sanitätsdienst übernehmen?

Unser betrieblicher Sanitätsdienst steht innerhalb weniger Stunden bundesweit für Sie bereit. Wir erstellen Ihnen gerne kurzfristig ein auf Sie zugeschnittenes Angebot.

Was können wir jetzt für Sie tun? Schreiben Sie uns Ihre Frage gerne per E-Mail an kontakt@bos112.de. Wir antworten zeitnah.

E-Mail schreiben